Wohlbefinden in einer vernetzten Welt

Wie gehen wir produktiv mit digitalen Werkzeugen um? Wir finden wir ein gesundes Gleichgewicht zwischen den schulischen, beruflichen und privaten Herausforderungen, wenn wir überall erreichbar sind und von überall arbeiten können? Sei es eine neue Software auf der Arbeit oder der Medienkonsum unserer Kinder – im Großen und Ganzen geht es um das Wohlbefinden in einer vernetzten Welt. Was sagen uns die Wissenschaftler:innen dazu? Bei LDE haben uns die umfassende Analyse und die Ratschläge von Internet Matters in Zusammenarbeit mit der University of Leicester1 zu dem folgenden Artikel inspiriert. Er beleuchtet umfassend das sogenannte Wohlbefinden in einer digitalen Welt – dieser Begriff ist etwas nuancierter als „digitales Wohlbefinden“ und betont die Komplexität der heutigen Welt. Dabei werden verschiedene Dimensionen des Wohlbefindens berücksichtigt.

Die soziale Dimension des Sich-Gut-Fühlens in einer digitalisierten Welt umfasst verschiedene Bereiche, wie die Teilnahme an Gemeinschaften wie Schulen oder Vereinen. Es geht darum, aktiv in der Gesellschaft präsent zu sein und die Fähigkeit zur Zusammenarbeit zu entwickeln, sei es in schulischen Projekten oder der Beteiligung an sozialen Initiativen.

Eine gesunde und qualitative Interaktion mit Online-Communities ist entscheidend. Die Pflege einer positiven Online-Persönlichkeit ist dabei essenziell, um einen konstruktiven Beitrag zur digitalen Gemeinschaft zu leisten und gleichzeitig Risiken wie Grooming – das gezielte Anbahnen von Kontakten zu Minderjährigen mit dem Ziel sexueller Übergriffe oder Ausnutzung – sensibel zu managen.

Die Entwicklung guter Beziehungen zu bedeutenden Menschen online und offline ist von großer Bedeutung. Digitale Kontakte ermöglichen es, über räumliche Distanzen hinweg zu kommunizieren, während gleichzeitig Beziehungen im realen Leben gepflegt werden sollten. Die Kommunikation mit Bekannten spielt eine tragende Rolle und stärkt soziale Bindungen.

Das soziale Wohlbefinden im digitalen Kontext erfordert eine ausgewogene Balance zwischen aktiver Teilnahme, Förderung positiver Online-Interaktionen und dem bewussten Management von Risiken, um eine gesunde digitale Verbundenheit zu gewährleisten.

Online-Erfahrungen beeinflussen das physische Wohlbefinden. Um in einer digitalen Welt gesund zu sein, sollte man eine gesunde Balance zwischen sitzenden und aktiven Verhaltensweisen bewahren, neue Fähigkeiten entwickeln und an mobilen digitalen Aktivitäten teilnehmen. Der Zugang zu unterstützenden Technologien für Menschen mit Beeinträchtigungen ist wichtig.

Es ist jedoch notwendig, Risiken zu managen, wie den Verlust an gesunden Aktivitäten, Schlafstörungen und die Exposition gegenüber schädlichem Inhalt, der ungesunde Verhaltensweisen fördert und das Selbstkonzept beeinträchtigen kann.

Die emotionale Dimension des digitalen Wohlbefindens berührt Aspekte wie spirituelle Entwicklung, Lebenszweck, Autonomie und Erfolg.

Positive Online-Interaktionen, einschließlich der Teilnahme an virtuellen Gemeinschaften, fördern die spirituelle Entwicklung und ermöglichen den Austausch über persönliche Werte. Meditation und Achtsamkeits-Apps tragen zusätzlich zur inneren Ruhe bei. Die digitale Welt dient als Ressource, um Informationen zu entdecken und Lebensziele zu stärken, was eine Verbindung zwischen Online-Leben und persönlicher Lebensgestaltung schafft.

Autonomie im digitalen Raum bedeutet bewusste Entscheidungen über den eigenen Konsum, um die digitale Welt den individuellen Werten anzupassen. Das Gefühl von Erfolg, sei es beruflich oder persönlich, wird durch digitale Plattformen verstärkt.

Die bewusste Nutzung der digitalen Welt kann also die persönliche emotionale Resilienz stärken.

Die englischen Wissenschafter:innen betonen die Wichtigkeit von kognitiven Fähigkeiten wie kritisches Denken und Technologieintegration, um zu Problemlösungen zu kommen. Relevante Fähigkeiten für die Zukunft, wie Zusammenarbeit und die Rolle der Technologie in der Online-Qualifikationsentwicklung werden in der Studie von Internet Matters betont. Online-Qualifikationsentwicklung bezeichnet den Prozess des Erwerbs oder der Verbesserung von Fähigkeiten und Qualifikationen mithilfe digitaler Plattformen und Ressourcen.

Eine förderliche Lernumgebung ist dabei entscheidend, mit Fokus auf Zugang zu unterstützenden Systemen und der aktiver Beteiligung der Personen. Die Berücksichtigung von komplexen Identitäten und zusätzlichen Bedürfnissen ist dabei entscheidend für individuelle Entwicklung. Positive Aspekte von Online-Erfahrungen, wie alternative Meinungen und sichere Monetarisierung digitaler Plattformen, sind ebenso ausschlaggebend.

Der Bericht von Internet Matters unterstreicht die entscheidende Rolle der digitalen Entwicklung und Bildung für individuelles Wachstum. Er betont die Vielfalt digitaler Ressourcen, die Möglichkeiten zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung bieten. Dabei legt der Bericht einen Schwerpunkt auf die Bedeutung einer bewussten Steuerung des digitalen Konsums, um eine qualitativ hochwertige digitale Bildung zu gewährleisten.

Zusammenfassend verdeutlicht der Bericht von Internet Matters die Notwendigkeit einer ganzheitlichen Betrachtung des digitalen Wohlbefindens. Er bietet wertvolle Einblicke und Empfehlungen, wie Schulen ganzheitlich Digitalität betrachten können und digitale Elemente so in den Schultag integrieren, dass das Wohlbefinden der Schüler:innen gefördert wird. Schulen können den Heranwachsenden vermitteln, wie sie gesund mit den digitalen Angeboten umgehen.

Wir bei LDE bieten digitale Produkte an, um Bildungsstätten so mitzugestalten, dass das Wohlbefinden aller Akteure im Mittelpunkt steht. Wir sind tief überzeugt von den vielfältigen Möglichkeiten im Bildungsbereich, die digitale Werkzeuge bieten. Dabei verfolgen wir die Divise sowohl als auch, wenn es um die Entscheidung geht, ob analoge oder digitale Lehrmittel bevorzugt werden sollen. Jedes Werkzeug hat in bestimmten Situationen Vorteile. Lesen Sie dazu unseren ausführlichen Artikel „Digital oder Print – keine Frage bei uns!“.

Fühlen Sie sich von der Digitalisierung herausgefordert? Möchten Sie sich und Ihr Kollegium weiterbilden zu dem Thema des Wohlbefindens in einer digitalen Welt? Oder überlegen Sie, wie Sie sinnvoll die digitalen Werkzeuge einsetzen, die Sie schon erworben haben? Wir kommen gerne in Ihrer Schule vorbei und beraten Sie zu Ihrem Projekt!

  1. https://www.internetmatters.org/wp-content/uploads/2021/07/Internet-Matters-Wellbeing-In-A-Digital-World-1.pdf ↩︎

3 digitale Tools für den Deutschunterricht

Sie möchten digitale Tools im Deutschunterricht einsetzen, wissen aber nicht, wo Sie anfangen sollen? Wir können Ihnen helfen! Dank unserer Expertise haben wir einen guten Überblick über den deutschen Bildungsmarkt und können Ihnen die wichtigsten Akteure vorstellen.

Haben Sie schon von EdTechs gehört? Es ist eine Worterfindung aus den beiden englischen Begriffen education und technology. Wir haben hier einen Artikel über den EdTech Next Summit veröffentlicht, der im September stattgefunden hat. Darin erklären wir genauer, was unter EdTechs zu verstehen ist.

In diesen Artikel stellen wir Ihnen erstmals drei Tools vor, die Sie im Deutschunterricht einsetzen können. Falls Sie Interesse an anderen Fächern haben, können Sie uns gerne kontaktieren: Wir beraten Sie gerne!

Diese App kommt direkt aus Dänemark: Sie profitieren von der dänischen Bildungsexpertise. Über 80 Prozent der dänischen Schüler:innen arbeiten schon damit. Die Anwendung wurde so einfach wie möglich gestaltet und ist intuitiv zu bedienen.

Es ist die perfekte App, um Ihren Unterricht zu ergänzen. Keine Zeitverschwendung mehr, Grammatik-Übungen zu erstellen und zu korrigieren. Innerhalb der App haben Sie eine große Auswahl an Online-Aufgaben, die nach Jahrgangsstufen sortiert sind.

Diese Übungen sind auf Basis von aktuellen Lehrplanvorgaben pro Bundesland konzipiert.

Durch einfache Zuweisungen können Lehrkräfte mit nur wenigen Klicks Aufgaben sowohl für die gesamte Klasse als auch individuell an Schüler:innen verteilen. So wird eine Binnendifferenzierung ermöglicht und die Lehrkraft behält immer den Überblick. Während der Bearbeitung erhalten Schüler:innen unmittelbar detailliertes Feedback, einschließlich positiver Korrekturen. Grammatip.de bietet zudem verschiedene Hilfestellungen, um den Lernenden während des Bearbeitungsprozesses zu unterstützen. Die App kann sowohl im Regelunterricht als auch im Förderunterricht oder Deutsch als Fremdsprache eingesetzt werden.

Logo grammatip.de

Klassenstufen : ab der 5. Klasse

3 Adjektive :

  • Intuitiv
  • Zeitsparend
  • Effizient

Leider lesen die Schüler:innen Jahr für Jahr immer weniger. Das führt zu einer großen Leseschwäche in den Schulen. alphaben ist eine gute Lösung, um die Lust der Schüler:innen am Lesen wieder aufzuwecken.

Eine große Auswahl an Büchern ist auf dem IPad  oder andere Tablets verfügbar, für verschiedene Lesestufen und für alle interessant! Die Kinder erhalten auf dem Tablet echte Bücher: Die Kinder lernen damit, Bücher bis zum Ende zu lesen!

Wenn nötig, gibt es Erklärungen für schwierige Vokabeln, aber auch Übungen zum Textverständnis, um sicher zu gehen, dass die Kinder alles bis zum Ende gelesen und verstanden haben! Sie können auch das Vorlesen üben und mit dem Mikrofon Probeaufnahmen machen, die direkt an die Lehrkraft geschickt werden.

Auch für die Lehrenden gibt es Erleichterungen: Mit alphaben behalten Sie einen Überblick über alle Schüler:innen in der Klasse. Sie sehen zentral, wie weit und auf welchem Niveau jeder einzelne Lernende ist.

Alles intuitiv und persönlich begleitet, dank Alphaben kriegen Ihre Schüler:innen wieder Lust, Bücher zu lesen!

Logo Alphaben

Klassenstufen : ab der 1./2. Klasse

3 Adjektive :

  • benutzerfreundlich
  • leicht
  • anpassungsfähig

Ein Hilfstool für Ihren DaF- (Deutsch als Fremdsprache), DaZ-Unterricht (Deutsch als Zweitsprache) oder zur individuellen Sprachförderung: Mit einer Fülle von Ressourcen bietet Deutschfuchs nicht nur interaktive Übungen, sondern auch maßgeschneiderte Unterstützung, um die individuellen Bedürfnisse der Lernenden zu erfüllen.

Deutschfuchs ist für alle Schularten geeignet und fördert die Integration und Anpassung an Studium und Beruf im deutschsprachigen Raum. Dynamische und interaktive Lektionen werden angeboten, die den Lernenden helfen, die deutsche Sprache schnell zu erfassen. 

Ob Präsenz- oder Onlinekurs, Deutschfuchs motiviert Ihre Schüler:innen!

Logo Deutschfuchs

Klassenstufen : ab der 2. Klasse, für jedes Alter und jede Schulform  

3 Adjektive : 

  • Innovativ
  • Interaktiv
  • Individuell

Fazit: Diese drei Tools bieten unterschiedliche Ansätze zum Deutschlernen: für jeden Lernstil und Altersgruppe gibt es die passende Lösung.

Bald wird unsere neue Bestellseite, die Cristal Welt, mit einem vielseitigen Katalog online gehen: Sie können gedruckte Bücher sowie Ebooks bestellen, aber auch digitale Lernmedien, wie z.B. EdTechs wie die drei Lösungen hier! Dank LDE wird Ihr Schulalltag einfacher: egal ob Print oder Digital!

Also stay tuned für die nächsten Artikel über Ed-Techs und werfen Sie ab Mai einen Blick in unseren Katalog!

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Lernen in der Schule fördern: das „Spaced-Repetition“-Verfahren

Das Lernen in der Schule ist manchmal schwierig, oder? Sie haben es bestimmt schon erlebt: Sie bringen Ihren Schüler:innen einen Begriff bei, gehen sicher, dass sie ihn verstanden haben und fragen einen Monat später nach, was man unter diesem Begriff versteht. Großer Einsamkeitsmoment. Keiner erinnert sich daran.

Wo ist das Wissen geblieben? Ganz vergessen.

Warum? Weil unsere Gehirne faul sind. Mächtig, aber faul. Um Energie zu sparen, wird das Gehirn nur unerwartete Informationen verarbeiten. Und alles, was unser Gehirn im Alltag nicht braucht, vergisst es.

Die Vergessenskurve: Kaum gelernt, schon vergessen

Die Vergessenskurve wurde von Prof. Ebbingshaus theorisiert. Anhand seines Experiments wurde gezeigt, dass man nach 20 Minuten nur noch 60% eines Textes abrufen kann. Nach 24 Stunden liegt die Abrufmenge bei 34% und nach 6 Tage bei ca. 20%. Konstant bleiben nur 15% gespeichert.

So sieht generell die Vergessenskurve aus.

Diese Vergessenskurve kann durch Gedächtnistraining verändert werden, z.B. durch Mind Mapping, ein Verfahren, das Ideen und Inhalte miteinander verbindet, wie sie in Ihrem Gehirn durch Nervenzellen verbunden werden.

Dieser Artikel befasst sich aber mit einem anderen Verfahren, das auch die Vergessenskurve Ihrer Schüler:innen verändern kann.

Die verteilte Wiederholung: Learn smarter, not harder

Im Grunde besteht dieses Verfahren darin, eine Info zu wiederholen, kurz bevor wir sie vergessen. Des Weiteren wird eine Information wiederholt, wobei die Abstände zwischen den Wiederholungen immer wieder verlängert werden. So erfolgt ein langfristiges Lernen.

Zum Beispiel: Ihre Schüler:innen lernen 30 Wörter in einer neuen Sprache.

Am ersten Tag schreiben sie alle Wörter auf. Ein Tag später wiederholen sie die Wörter. Einige können sie noch, andere nicht mehr. Die Wörter, an die sie sich erinnern, werden sie in zwei Tagen wiederholen. Die Wörter, an die sie sich nicht erinnern, müssen sie in weniger als einem Tag wiederholen.

Für ein Wort, an das sie sich vom Anfang an erinnern, werden sich die Abstände wie folgt entwickeln: 1 Tag, 2 Tage, 5 Tage, 2 Wochen, 1 Monat, 3 Monate, 6 Monate,… Danach ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie das Wort vergessen, viel geringer.

Wenn sie aber mit einem einmonatigen Abstand das Wort vergessen haben, müssen sie dieses nach weniger als 2 Wochen wiederholen.

So kann man das Lernen in der Schule fördern. Das kann durch Papierkarten erreicht werden, aber es gibt auch digitale Tools, die dabei helfen.

Die verteilte Wiederholung in der Schule einsetzen: Die App Anki

Anki ist eine open source Software, die das Lernen durch die verteilte Wiederholung erleichtert.

Trotz des verbesserungsfähigen Aussehens bietet die App viele spannende Lernmöglichkeiten für Ihre Klasse an. Nicht nur kann man Vokabeln in beide Richtungen lernen, aber auch Lückentext-Fragen erstellen, Bilder darstellen und Tonaufnahmen hinzufügen.

Sie können Ihre Stapel, also zum Beispiel eine Vokabelliste, selber erstellen, oder schon erstellte Listen herunterladen. Für Sprachen und Wissenschaft ist die Auswahl von schon erstellten Listen besonders groß. Beim Lernen ist es aber wichtig zu checken, dass der Stapel an Ihr Lernziel angepasst ist. Es könnte sein, dass die von anderen Leute erstellte Stapel zu schwer, zu einfach oder einfach unpassend sind.

Wenn Sie Anki als Lehrkraft für den Unterricht nutzen, ist es empfehlenswert, den Stapel selber zu erstellen. Das Risiko ist sonst sehr groß, dass im Stapel Begriffe stehen, die Sie im Unterricht nicht erwähnt haben. So zeitaufwendig ist es ja nicht, da die Benutzeroberfläche einfach zu bedienen ist.

Die App wurde ursprünglich für Sprachlernende entwickelt, ist aber an jedes Lernziel anpassungsfähig.

Gespannt, wie Ihre Schüler:innen durch Anki dauerhaft lernen können? Probieren Sie Anki aus! Noch dazu ist Anki die perfekte Ergänzung zu PopLab: ganz einfach können Sie Ihre Stapel in PopLab einbinden, indem Sie diese veröffentlichen und den Link in PopLab hinzufügen.

Bei den ersten Schritte hilft dieses Tutorial weiter!

Zum Thema Lernen & Lehren schreiben wir regelmäßig auf unseren Blog und in unserem Newsletter: abonnieren sie diesen und besuchen Sie unseren Blog!

Medienkompetenz – was heißt das eigentlich?

Wenn Sie trotz guter Vorsätze mit der typischen Daumen-Wisch-Bewegung mit dem Smartphone auf der Couch versackt sind, und Sie sich danach fragen, was Sie eigentlich genau gelernt oder erfahren haben, fühlen Sie sich im besten Fall inspiriert, im schlechtesten erschlagen. Mit dem Informationsfluss produktiv umzugehen, fällt Erwachsenen wie Heranwachsenden nicht immer leicht. Aber ist das Medienkompetenz?

Ein weitaus komplexerer Begriff

Medienkompetenz [1] bezeichnet laut Wikipedia-Eintrag die Fähigkeit, Medien und ihre Inhalte den eigenen Zielen und Bedürfnissen entsprechend sachkundig zu nutzen. Es gilt also nicht nur zu konsumieren, sondern zu reflektieren, einzuordnen und selbst Inhalte zu erstellen. Kompetent mit Medien umzugehen bedeutet,  selbstwirksam zu handeln.  Der Begriff setzt sich dabei aus mehreren einzelnen Fähigkeiten zusammen. Dazu ist es spannend, sich mit Philippe Wampfler auseinanderzusetzten. Er schreibt im Routenplaner #Digitale Bildung[2], dass es bei Medienkompetenz nicht nur darum geht, eine Meinung zu verbreiten –  zum Beispiel über soziale Netzwerke – sondern auch das Wissen und die Techniken darum, wie man mit den Reaktionen zielgerichtet umgeht. Dazu muss man die Mechanismen der digitalen Kommunikation kennen. Des Weiteren braucht es rhetorische Fähigkeiten, ein Verständnis für Bildsprache und auch ein Verständnis des Kontextes, zu dem man sich äußert. Zu Grunde liegt der Mut, seine Stimme zu erheben. Und kritisch zu bewerten, wer welche Information wo und warum verbreitet.

Gibt es digitale Natives wirklich?

Es ist also Fehleinschätzung, dass heutige Jugendliche automatisch medienkompetent sind, nur weil sie mit den verschiedenen Endgeräten vertraut sind. Genauso falsch ist es, dass sie prinzipiell die Schwierigkeiten und Gefahren nicht erkennen, die gerade durch soziale Netzwerke entstehen können. 

Medienkompetent sein bedeutet mitgestalten – das will gelernt sein

Junge Menschen brauchen – wie es Wampfler treffend bekennt – Lernangebote, in dem sie auch über das Tun lernen, wie digitale Kommunikation funktioniert. Die Grundlagen von Programmierung zu kennen ist einer der Schlüssel. Wertvoll ist es auch, in einem geschützten Rahmen audio-visuelle Medienprodukte zu produzieren und so erste eigene Erfahrungen sammeln können. Dazu ist das Erstellen eines Podcasts zu einem selbstgewählten Thema eine der vielen Möglichkeiten. Dieses Thema vertiefen wir in diesem Artikel genauer.

Es geht um die kritische Auseinandersetzung mit Medien

Lernende müssen wissen, wie Netzkommunikation sowie Massenmedien funktionieren und wie sie von den verschiedenen Akteuren genutzt wird. Welche sozialen und psychologischen Mechanismen walten, kann und muss in Schule vermittelt werden. Dazu gibt es einen breiten Fächer digitale Tools und Angebote. Aber warum nicht auch ein literarisches Werk aus dem 19. Jahrhundert, das sich kritisch damit auseinandersetzt, wie sich mensch eine Meinung bildet. Medienkompetenz vermitteln Lehrende schon vor dem Internetzeitalter. Aber wenn ein Hauptteil des Medienkonsums der jüngeren Generationen über soziale Netzwerke erfolgt, sind Lehrkräfte herausgefordert, sich mit diesen Medien auseinanderzusetzen – ob selbst digitalaffin oder nicht.

Was tun wir bei LDE für mehr Medienkompetenz?

Wir begleiten die Schulträger, Schulleitungen und Lehrkräfte bei der Entwicklung des spezifischen Konzepts für jede Schule – wie gestaltet sich der digitale Wandel konkret vor Ort? Die Beantwortung dieser Frage ist ohne eine ausgewogene und kritische Auseinandersetzung mit Medienkompetenz nicht möglich. Zentral sind hier die Bedürfnisse die Lehrkräfte und der Schüler:innen. Diese beiden Gruppen brauchen in allen Phasen der Entwicklung die größtmöglichen Gestaltungs- und Feedbackräume.

Für den konkreten Unterricht können Lehrer:innen und Schüler:innen mit PopLab selbst Inhalte erstellen. Sie können datenschutzkonform digital kommunizieren: Mit PopLab einen Blog erstellen, digitale Materialien sammeln und diese mit anderen teilen. Sie können ihre Vorträge damit wirkungsvoll präsentieren und ihrer Präsentation leicht einen ganz individuellen Touch geben.

Und wie weiter?

Wenn Sie das Thema interessiert, besuchen Sie die nächsten Tage unsere Webseite und unser Linkedin -Profil . Gerade arbeiten wir an einem neuen Artikel zur digitaler Gesundheit. Bleiben sie dran!

Wenn Sie in der Zwischenzeit Fragen haben, schreiben Sie uns! Wir helfen Ihnen gerne weiter.


[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Medienkompetenz

[2] https://routenplaner-digitale-bildung.de/

Podcasts in der Schule, was bringt’s?

Was es bringt eigentlich, Podcasts in der Schule zu machen? Am Samstag findet der Tag des Podcasts statt: das hat uns auf Ideen gebracht.

Der Podcast, ein neues pädagogisches Instrument für die Schule

Einen Podcast zu erstellen ist nichts anderes, als einen Vortrag vorzubereiten. Zuerst muss der Lernende ein Thema finden. Was gefällt mir? Was ist mir wichtig? All die Fragen, die den Jugendlichen auch helfen, sich persönlich weiterzuentwickeln.

Sobald die Idee feststeht, beginnt die Recherchephase.

Ob im Internet oder in einer Bibliothek: nun muss man mehrere Quellen nutzen und viel lesen. Hier gilt es, die eigene Medienkompetenz zu erweitern. Lehrkräfte können die Schüler:innen hier dabei unterstützen, sich kritisch mit (digitalen) Inhalten auseinanderzusetzen und vertrauenswürdige Quellen von weniger Glaubwürdigen zu unterscheiden. Ebenso können die Schüler:innen in dieser Phase lernen, Informationen gegenzuprüfen.

Nun kann die oder der  Schüler:in all diese Informationen organisieren. Struktur zu lernen ist sehr wichtig, auch wenn die Ideen noch so gut sind. Man muss also einige Schritte einhalten: Eine Problematik finden, einen Plan machen, alle Informationen sortieren und gewichten, und so schrittweise seinen Standpunkt ausbauen.

So weit, so gut, es unterscheidet sich nicht von einer normalen Präsentation. Was bringt das Podcast-Format?

Hier können die Lernenden kreativ werden: Eine Podcast-Episode ist wie eine Geschichte. Sie muss spannend sein, damit der Hörer dranbleibt. Ton, Rhythmus, Musik, Pausen, alles muss überlegt sein. Schüler:innen, die von dem eher klassischen Rahmen eines Vortrages nicht motiviert sind, kriegen über den kreativen Gestaltungsraum eines Podcasts mehr Freiheit, sich selbstbestimmt auszudrücken. Ebenso ist das Podcast-Format vielen Jugendlichen aus der Freizeit vertraut. Sie können so eine Verbindung aus ihrem persönlichen Umfeld in die Schule einbringen.

Wenn Sie sich als Lehrkraft schon mal gefragt haben, wie sie die Schüler:innen motivieren können, die sich mündlich zwar gut ausdrücken können, aber diese Fähigkeit sich nicht in den Schulnoten widerspiegelt – hier stellt der Podcast eine Möglichkeit dar. Dabei kann der Lehrende den Jugendlichen viel Gestaltungsspielraum lassen – und Hilfestellung bei Bedarf leisten.

Mehr Engagement durch Podcasting in der Schule

Aber kann ein Podcast noch mehr? Als Klasse oder sogar Schule ist es ein gutes Mittel, um das Engagement der Schüler:innen zu verstärken.

Was ist damit gemeint?

Ein Beispiel: Sie schlagen das Projekt „Wir machen Schule schöner“ vor. Mit so einem Thema nehmen die Schüler:innen aktiv an der Gestaltung des Schullebens teil. Sie fühlen sich angesprochen und freuen sich, neue Ideen einbringen zu können. Das kann eine Umfrage auf dem Schulhof sein, die die Schüler:innen eigenständig umsetzen können. Die Lehrkraft kann – je nach Bedürfnis der Lernenden – bei der Entwicklung des Fragekataloges helfen.

Das funktioniert aber auch mit vielen anderen Themen: Klimaschutz, soziales Engagement gegen Diskriminierung, Tierschutz… Egal welche Frage, wichtig ist, dass die Schüler:innen frei über Themen reden können, die ihnen wichtig sind. Der Podcast ist dafür ein gutes Format.

Medienkompetenz entwickeln


Nicht zuletzt wird die Medienkompetenz bei der Erstellung eines Podcasts stark gefördert – nicht nur bei der Recherche.

Ein wichtiger Schritt ist die Aufnahme des Podcasts und die Frage, welches Material verwendet wird und wo die Aufnahme gemacht wird. Es ist wichtig, darauf zu achten, nicht zu viele Nebengeräusche aufzunehmen und die richtigen Einstellungen zu programmieren. Hier ist die Frage, ob die Schüler:innen ihr eigenes Smartphone benutzen –der ein Aufnahmegerät der Schule?  Brauchen wir eventuell ein Richtmikrophon, das besonders für Außenaufnahmen geeinigt ist?

Dann kommt die Phase des Schneidens: Man sucht nach der Software, die am besten geeignet ist (Kosten, einfache Benutzung, nötige Hardware). Hier gilt es für die Lehrkraft, eine datenschutzkonforme Lösung anzubieten und die Schüler:innen zu informieren, welcher persönlichen Daten sie schützen sollten.  

Wenn das Projekt weitergeht, kann man auch die Werbung in den sozialen Netzwerken planen. Hierbei ist die Frage für die Lehrkraft, inwieweit der Podcast öffentlich sein soll oder nur zugänglich für eine kleine Gruppe von Schüler:innen.

All diese Kompetenzen sind heutzutage sehr gefragt: Auch wenn die jüngeren Generationen teilweise sehr gut mit den neuen Technologien umgehen können, geht es darum, ihnen produktive und selbstwirksame Methoden anzubieten. Selbst Inhalte zu erstellen ist nicht unbedingt für jede.n eine alltägliche Übung. 

Welche Benotung für einen Podcast?

Die Lehrkraft kann sich bei einer gewünschten Benotung überlegen, welche Kriterien der Podcast erfüllen muss. Dabei ist es hilfreich, diese Kriterien transparent und altersgerecht zu Projektbeginn zu kommunizieren. Dabei kann der Lehrende seine Kriterien an die spezifischen Lernziele der Klasse bzw. der  Schüler:innen anpassen.

Podcasts in der Schule : wie geht es weiter?

Diese Themen gehen Hand in Hand mit der Digitalisierung in den Schulen. Es ist tatsächlich eine Möglichkeit, unsere Schüler:innen zu motivieren und ihnen zu mehr Selbstwirksamkeit zu verhelfen.

Gerade nach der Corona- Pandemie haben sich die sozialen Ungleichheiten beim Bildungserfolg, die schon in der Pisa-Studie bemängelt wurden, drastisch verstärkt. Neue Lernmethoden müssen gefunden werden, um den Folgen der Pandemie entgegenzuwirken – und das fängt auch mit neuen Technologien an.

Hier bei LDE setzen wir uns für die Digitalisierung in Schulen ein, und zwar für alle Schultypen. Egal, wie weit Sie sind, wir helfen Ihnen, Ihr digitales Projekt zu entwickeln.

Wir haben viele Lösungen entwickelt, die Ihren Schulalltag erleichtern, wie zum Beispiel unser Tool PopLab.

Wir haben für Sie eine fertige Unterrichtsstunde zum Thema Podcasts auf PopLab vorbereitet: Schauen Sie rein!

Sollten Sie Fragen zur Digitalisierung haben, fragen Sie uns! Wir helfen Ihnen gerne. 

Inspiration pur – LDE war auf der EdTech Next Summit!   

Wir sind voller neuer Ideen dank Eduvation und der EdTech Next Summit Messe in Bielefeld. 
   
Das waren zwei intensive Tage voller hochwertiger Vorträge und Präsentationen. Alles dreht sich um die brennenden Fragen: Wie geht Schule besser? Wie können digitale Tools uns dabei helfen? 

EdTechs bringen Bewegung ins Bildungswesen

Unsere Favoriten auf der Messe? Zunächst die vielen Angebote, wie wir AR, die „augmented reality“, für Bildung nutzen können. Wir sind überzeugt, dass 3D- Räume effektiv auf reale Arbeitssituationen vorbereiten können. Neunzig Prozent von Theorie-Unterricht vergisst Mensch nach einer Woche. Das wissen Lehrer:innen aus der Praxis nur zur gut. Wie oft wünschen sich Lehrkräfte, Bewegung in den Klassenraum zu bringen?  Dass die Schüler:innen aktiv Dinge ausprobieren können? Nicht im Sitzen, sondern so, wie mensch „natürlich“ lernt – in Bewegung und im Dialog. VR-Brillen schaffen gerade in der beruflichen Bildung nachhaltige Lernmomente.  
   
Wir sind dankbar für die vielen hochwertigen Präsentationen und Einblicke. Zum Beispiel zu der Frage, wie Lehrer:innen noch besser einbezogen werden können in den Entwicklungsprozess digitaler Tools – wie für PopLab. Gleichzeitig konnten wir auch über die Interviews von Lehrkräften, die aktiv auf sozialen Netzwerken unterwegs sind, viel lernen.  

Nichts ersetzt die reale Begegnung

Messen sind ein toller Moment, um unsere Partner persönlich zu treffen und sich über den deutschen Bildungsmarkt und dessen Entwicklungen auszutauschen. Wir freuen uns, mit anderen klugen und innovativen EdTechs zu kooperieren und damit gemeinsam die Digitalisierung der Schulen mitzugestalten. Es ist toll, die Dynamik und die Begeisterung der verschiedenen Player zu spüren- ob das junge Start-up oder etablierte Verlage: Die Lösungen für vielfältigen Unterricht sind da – jetzt müssen sie „nur noch“ an die Schulen. Wir sind zuversichtlich, dass sich die digitalen Lösungen nicht nur in den Vorzeigeschulen weiterverbreiten, sondern auch flächendeckend im deutschen Bildungswesen.  
 
Und – hey, last but not least, ist eine Messe auch ein intensiver Moment für unser Team, wo wir uns zusammen uns als Menschen besser kennen und schätzen lernen. 

Wenn Sie mehr über die Entwicklungen der digitalen Tools für Bildungseinrichtungen erfahren möchten, kontaktieren Sie uns gerne: Wir freuen uns!

Projektwoche bei LDE 

Letzte Woche fand die Projektwoche bei LDE statt. Heute erzählen wir, was intern in unser Team passiert.  

Die Projektwoche : Das Team zusammenbringen 

Die Projektwoche ist für uns jedes Jahr die Möglichkeit, gegenseitig die verschiedenen Berufe kennenzulernen. Marketing, Innendienst, Lager: alle Abteilungen wurden gemischt. Um das Verständnis unter Kolleg:innen zu verstärken, ist es wichtig zu erfahren, was genau die Tätigkeiten des anderen sind –  wir wissen so im Alltag, vor welchen Herausforderungen zum Beispiel unsere Kollegin im Lager jeden Tag steht. In dieser Woche wurden der Innendienst und das Lager von allen entdeckt, auch die Kundenbetreuer:innen und die Marketingabteilung waren dabei. 

Im August sind neue Leute zum Team gestoßen: Es war uns wichtig, dass die Projektwoche zeitnah stattfindet, damit die sich die neuen Kolleg:innen schneller integrieren können. Unser gemeinsamer Grillabend war die angenehmste Art, uns gegenseitig besser kennenzulernen!  

Bei LDE sind Wohlwollen und Fairness zwei zentrale Werte. Entscheidend für uns ist, dass sich jede:r Mitarbeiter:in wohlfühlt.  

Zusammenhalt und Flexibilität sind unsere Stärken, die durch eine Woche wie diese noch bekräftigt werden! 

Welche Aufgaben? 

Auch für uns ist Transparenz wichtig. Deshalb stellen wir Ihnen unsere verschiedenen Aufgaben kurz vor. 

Der Innendienst  

Der Innendienst ist das Bindeglied zwischen Ihnen, unseren Kunden, und dem Unternehmen. Eine wichtige Position. 

Ob Bestellungen, oder Anfragen, unsere Servicehotline ist für Sie da!  

Falls Sie es noch nicht wissen, wir haben ein Tool für die Verwaltung Ihrer Lernmedien: Cristal Web. Wenn Sie Fragen oder Feedback haben, sind wir mit unserem Innendienst für Sie da! 

Diese Abteilung arbeitet auch Hand in Hand mit der Produktion. Gemeinsam bereiten sie Ihre Bestellung vor und sorgen für einen reibungslosen Ablauf. 

Die Produktion 

Aber was passiert eigentlich in der Produktion? Hier bereiten wir Ihre Schulbuchbestellung vor: Sie können bei uns Bücher von allen deutschen Verlagen bestellen. Wir kümmern uns um die Bestellung und Konsolidierung, die Kartons kommen fertig bei Ihnen an!  

Wussten Sie schon ? Ein zusätzlicher Service bei uns ist das Etikettieren und Einbinden, damit der Schulstart reibungslos verläuft.

Interessieren Sie sich für unsere Dienstleistungen und Produkte?

Diese Woche hat das Team zusammengebracht. Wenn Sie die nächsten Infos sehen wollen, folgen Sie uns in den sozialen Netzwerken! 

EdTech Next Summit – Verpassen Sie es nicht!

Am 12. und 13. September 2023 wird die Veranstaltung EdTech Next Summit in Bielefeld erneut stattfinden. Für EdTechs stellt diese Messe eine der relevantesten Veranstaltungen in Europa dar. Aber was genau versteht man unter „EdTech“? Und warum sind Messen für EdTechs von besonderer Bedeutung?

LDE ist bei der größten Veranstaltung für EdTechs dabei!

In zwei Wochen ist es so weit: wir mit LDE und PopLab nehmen an der Messe EdTech Next Summit teil. Worum geht es überhaupt?

EdTech Next Summit

Die von EDUvation organisierte Veranstaltung findet dieses Jahr in Bielefeld statt. Erwartet werden europäische Investoren, politische Entscheidungsträger:innen, Schulträger:innen und -leiter:innen sowie alle Akteure, die zur Entwicklung der Bildungslandschaft beitragen. Im Vordergrund stehen natürlich EdTechs.

Was sind genau EdTech?

An der Stelle lohnt sich wahrscheinlich eine kurze Erläuterung des Begriffs „EdTech“: das Wort ist die Zusammensetzung von „Education“ und „Technology“. Sie sind wichtige Akteure des digitalen Bildungsbereichs. Dem IT-Lexikon von Unternehmer.de nach bezieht sich EdTech „auf Hard- und Software, die entwickelt wurde, um das lehrergeleitete Lernen in Klassenzimmer zu fördern und die Bildungsergebnisse der Studierenden/SchülerInnen zu verbessern.“ Da der Einsatz neuer Technologien für Schule noch relativ jung ist, handelt es sich dabei überwiegend um Start-ups. Einige Lösungen sind sehr spezifisch und lösen einen pain point in einem bestimmten Bereich, andere bieten eine Lösung an, die an alle Arten von Kursen und Zielgruppen angepasst werden kann, wie z. B. Learning Management Systems.

Was zeichnet EdTechs aus?

Wie jedes Start-up müssen sich auch EdTechs finanzieren. Während sich die meisten Start-ups an private Geldgeber wenden (viele Venture Capital), können EdTech-Unternehmen auf öffentliche Gelder und die Unterstützung von Akteuren im Bildungsbereich auf regionaler oder nationaler Ebene hoffen. Daher ist es für Edtechs äußerst wichtig, den Bildungsmarkt sehr genau im Auge zu behalten und die Konkurrenz zu beobachten. Aus diesem Grund ist es von besonderer Bedeutung, Messen zu besuchen, auch wenn man nicht als Aussteller auftritt.

Ist Messe gleich Messe? Wie wähle ich am besten?

Im Bereich der EdTechs gibt es zahlreiche Messen, an der ein EdTech-Unternehmen teilnehmen könnte. Allerdings ist die Vorbereitung und Teilnahme an Messen zeit- und kostenaufwendig. Es gilt also also lieber die Qualität zu bevorzugen. Die relevantesten Messen im Lernbereich listet z.B. das mmB Institut in seinem jährlichen Bericht auf. Aber um sicherzugehen, dass die Teilnahme an einer Messe erfolgreich wird, muss sich ein Unternehmen fragen, wer seine Zielgruppe ist, wie man sie am besten anspricht und was ihre Schmerzpunkte sind. Damit hat ein EdTech mehr Chancen, auf der richtigen Messe dabei zu sein und einen passenden Pitch vorbereitet zu haben.

Mit unserer Lösungen für Print- sowie digitale Lernmedien sprechen wir Lehrende sowie Schulleiter:innen und -träger:innen an. Deswegen sind wir dieses Jahr auf mehreren Messen, um alle Lerngestalter:innen treffen zu können. Nächster Stopp nach der Tagung von mobile.schule: EdTech Next Summit am 12. Und 13.09. in Bielefeld. Merken Sie sich den Termin! Wir freuen uns auf Sie!

LDE GmbH bei der Tagung von mobile.schule

Wir sind mit LDE GmbH & Poplab auf der Tagung von mobile.schule am 4. und 5. September am Stand A4 in der Eilenriedehalle! Aber was ist das eigentlich? Wir erklären alles.

Was ist mobile.schule?

Bevor wir über das Treffen sprechen, müssen wir mobile.schule ein wenig vorstellen. Es fing 2009 an, mit nur 40 Teilnehmer:innen. Heute umfasst mobile.schule mehrere Projekte und bietet zahlreiche „Fortbildungen für zeitgemäßen Unterricht“ an.

Was bietet mobile.schule genau an?

Mobile.schule ist mehr als ein Kongress. Das ganze Jahr über finden zahlreiche Veranstaltungen rund um das Thema Bildung statt:

  • Mobile.schule FLATRATE : Weiterbildung mit professionellen Referentinnen und Referenten (6 Monate, 99€, verschiedene Themen)
  • Mobile.schule DIGITAL: kostenlose Online-Treffen
  • Mobile.schule EINSTEIGER: kleinere Lerngruppen oder eine individuellere Betreuung, alles online
  • Mobile.schule Pädagogische Tage: als Veranstalter oder Unterstützer Ihrer digitalen Tage (online oder direkt in der Schule)
  • Mobile.schule Magazin: rund um das Thema Fortbildung

Was passiert während der Tagung von mobile.schule?

Diese Tagung findet dieses Jahr am 4. und 5. September in Hannover statt. Tickets können online auf der Webseite der mobile.schule TAGUNG erworben werden: 19€90 für einen Tag, 29€90 für zwei Tage.

An beiden Tagen werden rund um die Uhr Vorträge zu verschiedenen Themen angeboten: Fortbildungen, wie Sie Ihr iPad nutzen oder Spiele im Unterricht einsetzen können, aber auch spannende Vorträge über Digitales und Bildung, wie z.B. von unserer Leiterin Laura Nagel „Digital, mal einfach!“.

Kommen Sie vorbei und entdecken Sie alle digitalen und hybriden Lösungen für die Bildung!

Es gibt auch was für unsere Schulträger!

Sie sind ein Schulträger? Dann ist das Schulträgertreffen genau das Richtige für Sie. Dies ist das erste Netzwerktreffen für Schulträger. Die perfekte Gelegenheit, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen!

LDE nimmt an der mobile.schule Tagung teil!

Sie finden uns an beiden Tagen am Stand A4 in der Eilenriedehalle. Dort können wir Ihnen unsere Lösungen für die digitale Bildung vorstellen und mit Ihnen diskutieren. Wir freuen uns auf die Messe und darauf, Sie kennenzulernen!

Sie können leider nicht dabei sein? Kein Problem! Alle Informationen zu unserem Angebot finden Sie auf unserer Webseite oder kontaktieren Sie uns einfach über unser Kontaktformular. Wir erleichtern Ihnen den Schulalltag!

Folgen Sie uns auf unseren sozialen Netzwerken, um nichts von der Messe zu verpassen!

Cristal – für kristallklare Schulbuchverwaltung

Wir bei LDE haben uns schon immer als Aufgabe gestellt, den Schulalltag leichter zu gestalten. Dazu haben wir als erfahrener Schulbuchhändler zusätzlich Cristal entwickelt, eine Software, die den Lehrer:innen die Verwaltung der gelieferten Schulbücher erleichtert und so mehr Zeit lässt für den Kern ihres Berufes – die Beziehungsarbeit und die Wissensvermittlung mit Schüler:innen.  

Cristal ist für uns der Inbegriff, wie die Digitalisierung in den Schulalltag integriert werden kann: Sie vereinfacht den Alltag und gibt die minutiöse Verwaltungsarbeit, die automatisch durch die Menge der Schüler:innen entsteht, an eine Rechenmaschine ab.

Dafür haben wir uns mit den Lehrer:innen an den Schreibtisch gesetzt, um genau zu wissen, welche analogen Abläufe welche digitale Unterstützung benötigen. So funktioniert für uns effektives Arbeiten: Nur mit den Lehrkräften und den Verantwortlichen vor Ort. Unideologisch und Schritt für Schritt bieten wir nun mit Cristal Web ein Werkzeug, das leicht verständlich und ohne spezielle Schulung nutzbar ist.

Ob Berufsschule, Oberschule, Realschule, Gymnasium, Mittelschule oder Grundschule, Cristal Web eignet sich für alle Schultypen und Bundesländer!

Die wichtigsten Funktionen von Cristal Web


Durch die schnelle Bücheraus- und Rückgabe, den einfachen Import von Schülerdaten sparen Lernmittelbeauftragte bis zu mehr als 50 Stunden Arbeit zu Beginn des Schuljahres. Wir haben miterlebt, dass allein die Vorbereitung des Bestands, also die Inventur der bereits vorhandenen Bücher zu bewältigen und den Bestand zu sortieren, bis zu drei Arbeitstage einnehmen kann. Mit Cristal benötigen Sie dafür genau 0 Minuten. Sie haben einen vollkommenden Überblick über Ihren Bestand – Cristal übernimmt das. Ebenso können die Verantwortlichen für die Lernmittelverwaltung dank einer intuitiven Benutzeroberfläche, der einfachen Erstellung von Ausgabe- und Rückgabebelegen sowie der Rechnungen über die Hälfte der Zeit einsparen.

Allein für die Etikettierung oder das Stempeln der Schulbücher verringert sich der Aufwand um das Zehnfache. Statt 22 Stunden benötigen Sie dafür nur noch 2 bis 3 Stunden.

Insgesamt sparen Sie sich mehr als eine komplette Arbeitswoche.

Wer sich für den Lehrerberuf entschieden hat, will schließlich kein Verwaltungsjob machen.

Und- was gibt es Neues ?

Wir freuen uns sehr, Ihnen seit diesem Jahr endlich auch einen neuen wichtigen Service anbieten zu können: Nun können wir Ihnen auch die digitalen Lizenzen zu den Printversionen der Lehrmittel beifügen. Außerdem etikettieren wir auch unkompliziert die Hardware dazu, also zum Beispiel iPads, Tablets, Bildschirme und PCs.

Bei Bedarf stellen wir Ihnen im Vorhinein auch gerne kostenfrei den Kontakt zu dem Hersteller Ihrer Wahl her, wie zum Beispiel Microsoft oder Apple.

Unser Service-Angebot zu Cristal Web

Wir stellen Ihnen Cristal Web persönlich und ganz unverbindlich vor –  an Ihrer Schule oder online, je nachdem wie Sie es am besten für sie passt. Sie können dann die Anwendung mit einer kostenlosen Demoversion testen.

Wir begleiten Sie dann nach Wunsch zu Beginn direkt bei Ihnen vor Ort bei der Installierung von Cristal und den ersten Schritten. Anschließend können Sie uns – ohne Wartezeiten, ohne Telefonzentrale – direkt telefonisch und per E-Mail erreichen. Unser Kompetenzteam in Kehl kann Sie sowohl bei Fragen zur Bestellung, Lieferung als auch Fragen zu Cristal direkt weiterhelfen – wir finden immer eine Lösung!

Desweiteren sind Ihre Rückmeldungen für uns sehr wertvoll. Sie können uns eine Verbesserung, eine Anmerkung oder eine Korrektur zukommen lassen, ein Anruf oder eine E-Mail genügt. Alle Änderungswünsche werden von uns aufgekommen und nach Absprache mit unser IT-Abteilung bemühen uns, auch alle Vorschläge zeitnah umzusetzen.